Bitcoin investieren – rentabel oder riskant?

Die Kryptowährung Bitcoin ist in den vergangenen Monaten auf- und abgestiegen und hat damit für nicht wenig Aufmerksamkeit und Trubel gesorgt. Immer mehr Menschen aller Alters- und Berufsklassen interessieren sich für den Bitcoin, es ist beinahe ein Trend, in Krypto und insbesondere den Bitcoin zu investieren.

Dies ist aufgrund der einhergehenden Geschehnisse, nicht zuletzt an Elon Musk Ankündigung über eine Milliarde US-Dollar seines Unternehmens Tesla in Bitcoin zu investieren, keineswegs verwunderlich.

Dennoch gibt es zahlreiche Gefahren, welche bei der Investition in den Bitcoin lauern. Nicht zuletzt der Totalverlust jeglicher Einnahmen. Dies sollte jedem, der plant eine Investition in die Kryptowährung zu tätigen, bewusst sein. Das Unvorhersehbare der Kursentwicklung kann sowohl hohe Renditen, als auch der finanzielle Verlust bedeuten. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Auseinandersetzung mit der Thematik vor einer Investition äußerst empfehlenswert.

Nicht zuletzt Elon Musk selbst ist dafür ein beispielloser Vertreter. Im Juni 2021 hatte der Tesla-CEO verkündet, den Bitcoin nicht als Zahlungsmittel bei seinem Unternehmen bereitzustellen. Seine Begründung beruhte auf Bedenken bezüglich der dadurch verursachten Umweltverschmutzung. Dies hatte einen rasanten Kursabfall zur Folge, nachdem er seine Entscheidung getwittert hatte.

Bei der Investition in den Bitcoin sollte beachtet werden, dass dieser nicht mit einem Wert hinterlegt ist. Die Steigung und Senkung des Wertes beruht dabei schlichtweg auf Spekulation und Kalkulation und gilt damit nicht als nachhaltig.
Die Investition kann beispielsweise über zentrale oder dezentrale Krypto-Börsen stattfinden. Der Unterschied dieser Börsen ist im Wesentlichen der Speicherort der Bitcoins. Während die dezentralen Börsen die Kryptowährung nicht auf gesammelten Servern, sondern auf den Geräten selbst sammelt, sind bei den zentralen Börsen die Bitcoins über ein Onlinekonto überall aufrufbar. Diese Onlinekonten werden wiederum von den jeweiligen Börsen verwaltet.
Die Nutzung der zentralen Börsen ist vergleichsweise deutlich beliebter, was jedoch der Komplexität dieser zuzuschreiben ist. Die dezentralen Börsen sind zwar sicherer was die Datenlagerung angeht, allerdings auch komplizierter in der Nutzung. Viele Beginner greifen daher auf die zentralen Börsen zurück. Bekannte Börsen sind dabei Coinbase, Kraken, Binance oder eToro. Es gilt individuell abzuwägen, welche Börse die bestmögliche darstellt.

Eine weitere und beliebte Möglichkeit in Bitcoins zu investieren sind digitale Marktplätze. Nach der Erstellung eines Kontos und der Verknüpfung mit dem Bankkonto können Bitcoins sowohl gekauft, als auch verkauft werden. Bei der Anmeldung sollte auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung geachtet werden, um den Zugriff auf die Bitcoins bestmöglich zu verschlüsseln.

Bedacht werden sollte bei einer Investition außerdem, dass der Handel mit der Kryptowährung meist nicht kostenfrei ist. Bei vielen Börsen fallen Gebühren für die Nutzung an, welche je nach Bezugsquelle unterschiedlich hoch ausfallen. Durchschnittlich sind mit 0,2 bis 1,5 Prozent Gebühren zu rechnen.

Allumfassend kann als Fazit gezogen werden, dass eine Bitcoin Investition aufgrund der Unberechenbarkeit der Kursentwicklung nicht für Jedermann geeignet ist. Die Faktoren, welche den Wert des Bitcoins beeinflussen, sind teilweise unvorhersehbar und darüber hinaus sehr vielfältig. Stets alles im Blick zu behalten bedeutet neben einem nicht geringen Zeitaufwand auch eine hohe Konzentration und Ausdauer besitzen zu müssen.

Nicht zuletzt sollten Hackerangriffe keinesfalls außer Acht gelassen werden, weshalb stets auf die bestmögliche Verschlüsselung der Bitcoins zu achten ist. In der Vergangenheit gab es zahlreiche Angriffe auf ganze Handelsplattformen, aber auch Privatpersonen fielen den Hackern in ihr Netz. Ein zusätzlicher Schutz auf dem Gerät, von welchem die Bitcoins abgerufen werden, ist deshalb sinnvoll und eine gute Investition.

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