In Kryptowährung investieren – So gehts

Bitcoin und Co sind auch heute, über 10 Jahre nach Einführung, noch ein kleines Randthema, welches immer größere Interessentengruppen anzieht. Viele erhoffen sich das schnelle Geld, andere unterstützen einfach nur ihre Lieblingsprojekte und wieder andere wollen einfach nur wissen, was dieses Krypto eigentlich ist.

Kryptowährung investieren – Den richtigen Marktplatz finden

Im ersten Schritt steht man vor dem Problem, einen seriösen und passenden Marktplatz zu finden, auf dem man Kryptowährungen kaufen und verkaufen kann. Je nach Trading Erfahrung spielen auch noch andere Themen eine Rolle: Gibt es Belohnungen? Können Kryptowährungen langfristig angelegt werden? Und wie sieht es eigentlich mit der Auszahlung aus! Wie überall, existieren auch hier bereits einige bekannte Marktplätze, die mit vielen Funktionen und vor allem zufriedenen Kunden aufwarten können.

Coinbase

Coinbase ist die größte Plattform für das Handeln mit Kryptowährung, gemessen an der Benutzerzahl. Es gibt eine “Variante” für Einsteiger (Coinbase) und eine für Profi-Trader (Coinbase Pro). Sehr viele Kryptowährungen werden hier zum Handeln angeboten und es gibt mittlerweile auch die Möglichkeit, Kryptowährungen anzulegen (staken).

Crypto.com

Vom Handelsvolumen her ist Crypto.com Spitzenreiter. Die Einsteiger-Variante existiert ausschließlich als App für das Smartphone. Für Profis in Sachen Traden ist “Crypto Exchange” interessant. Ein klares Plus für diese Handelsbörse: Benutzer können sich eine Prepaid-Kreditkarte kostenlos zusenden lassen. So hat man jederzeit direkten Zugriff auf sein Geld und muss nicht den Weg einer Auszahlung gehen.

Binance

Am Ende noch Binance. Auch hier eine sehr große Handelsplattform mit allen Standard-Funktionen und wie bei Crypto.com gibt es hier auch eine Kreditkarte. Trader Lieben an Binance die sehr große Auswahl an Kryptowährungen, denn hier findet man, im Gegensatz zu Coinbase und Crypto.com, mindestens doppelt so viele.

Verifizierung gegenüber der Handelsbörse

Auf jeder Handelsbörse muss sich der Nutzer identifizieren und verifizieren. Da die meisten solcher Anbieter im Ausland ihren Sitz haben, entfällt das umständliche Post-Identifikationsverfahren. Stattdessen fotografiert man Vor- und Rückseite des Personalausweises, schießt ein Selfie und ist innerhalb weniger Minuten verifiziert.

Es empfiehlt sich immer erst dann mit dem Einzahlen und Handeln zu beginnen, wenn der Verifizierungsvorgang komplett abgeschlossen ist. Falls es dort Probleme gibt und man hat schon Geld überwiesen, kann man meistens nicht handeln aber zumindest kein Geld auszahlen lassen!

Beim Investieren unbedingt auf die Gebühren achten

Wer Kryptowährung investieren möchte, sollte bei seinen Anbietern unbedingt auf die Gebühren achten. Die Unterschiede sind meist extrem und können auch mal mehrere Hundert Euro betragen. In der Regel werben alle Anbieter damit, dass sie keine Gebühren erheben. Allerdings ist die Grundlage des Kryptohandels die sogenannte Blockchain und innerhalb dieser fallen für alle Transaktionen Gebühren an, diese Nennen sich “Fees” und/oder “Gas”.

So gut wie immer gibt es Transaktionsgebühren. Wenn man in der Blockchain eine Transaktion durchführt (z.B. Kryptowährung verkaufen) muss dieser Vorgang validiert werden. Dies passiert in der Regel durch das allgemein Bekannte “Minen”. Und die Miner wollen natürlich Geld für ihre Arbeit sehen. Und genau hier sollte man genau hinschauen, denn leider verstecken manche Anbieter die Angabe über Gebühren geschickt. Dann steht dort in großer Schrift “Gesamt: 5.000 Euro”, aber in ganz kleiner Schrift “Davon 1.500 Euro Netzwerkgebühren”. Und das ist kein übertriebenes Beispiel – solche Gebühren gibt es tatsächlich, gerade im Ethereum-Netzwerk.

Abgesehen von Gebühren sollten Nutzer immer offen für sämtliche Tricks sein und sich eingehend über ihren ausgewählten Anbieter informieren. So gibt es mit “Blockfolio” einen Anbieter der einfach den Kurs während einer Transaktion “verschönert”. Wenn ein Trade Coins kaufen möchte und der Kurs liegt bei 0.20 Euro, wird in der Transaktion einfach 0.21 Euro zum Kaufen berechnet. Als kleiner Trader nicht so schlimm, allerdings schmerzhaft, wenn man als Großanleger 500.000 Coins der Währung kaufen will – dann sind 5.000 Euro weg und zusätzlich noch die normalen Gebühren.

Traden oder Anlegen

Zum Schluss bleibt die Frage, ob der Benutzer aktiv Handeln oder langfristig investieren möchte. Mittlerweile gibt es großartige Möglichkeiten, die eigene Kryptowährung anzulegen und somit hohe Zinsen (in Form von Kryptowährung) zu erhalten.

Als Beispiel nehmen wir Coinbase: Aktuell kann man hier in 4 Kryptowährungen investieren und erhält zwischen 2 Prozent und 5 Prozent. Wichtig ist, die Zinsen werden als Kryptowährung ausgezahlt. Wenn ein Benutzer also in die Währung “Dogecoin” investiert, erhält er auch “Dogecoin” als Zinsen. In den meisten Fällen erhält man täglich die Auszahlung, manchmal wöchentlich. Es gibt auch Pläne über mehrere Monate oder Jahre, dann steigen natürlich die Zinsen!

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